10 Jahre Mobilitätspreis: Nachhaltige Mobilität im Alltag umsetzen
In Bozen wurde die 10. Ausgabe des Südtiroler Mobilitätspreises vorgestellt – Innovative Projekte sollen zur Nachahmung anregen - Bewerbungen ab sofort bis spätestens 31. Juli möglich
BOZEN (LPA). Die Bewerbungen für die Ausgabe 2026 des Südtiroler Mobilitätspreises sind seit dem 13. Mai offen. In diesem Jahr feiert der Preis sein 10-jähriges Jubiläum: Seit einem Jahrzehnt zeichnet das Land Südtirol Projekte aus, die zeigen, wie vielfältig und kreativ nachhaltige Mobilität im Alltag umgesetzt werden kann. Ziel des Südtiroler Mobilitätspreises ist es, zur Nachahmung anzuregen und innovative Projekte sichtbar zu machen, die nach dem Prinzip „vermeiden, verlagern, verbessern“ zur nachhaltigen Entwicklung der Mobilität beitragen.
„Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern vor allem um Engagement, Kreativität und Zusammenarbeit. Der Preis versteht sich als Anerkennung und zugleich als Impulsgeber für neue Ideen“, unterstreicht Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
Ins Leben gerufen wurde der Mobilitätspreis 2017 auf Vorschlag des Südtiroler Landtages. Seither wird er jährlich von der Südtiroler Landesregierung vergeben. Koordiniert wird die Initiative vom Bereich Green Mobility der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG.
Seit 2025 wird der Mobilitätspreis in den drei Kategorien „Schulen und Vereine“, „Gemeinden und Bezirksgemeinschaften“ und „Unternehmen“ vergeben. Damit wolle man der wachsenden Vielfalt an Projekten Rechnung tragen und faire Bedingungen für unterschiedlich große Initiativen schaffen, so die Organisatoren.
Beispiele für gelebte Mobilitätswende
Bei der Pressekonferenz am 13. Mai im Landhaus 1 in Bozen berichteten einige ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger über die Entstehung ihrer Projekte, die Impulse durch den Mobilitätspreis, ihre Erfahrungen und Perspektiven. Mit dabei waren Karin Mühlsteiger vom Schulsprengel Sterzing und von "nature house" (1. Platz 2022 und Sonderpreis der Jury 2025), Roland Furgler von der Bürgerkapelle Gries (Sonderpreis der Jury 2024), Luca Da Ros von Pedale Radicale (2. Platz Kategorie Schulen und Vereine 2025) sowie Josef Thurner, Bürgermeister der Gemeinde Mals (1. Platz 2017).
„Die Preisträger der vergangenen Jahre zeigen, wie breit das Spektrum nachhaltiger Mobilität in Südtirol ist – von Schulprojekten über kommunale Strategien bis hin zu innovativen Unternehmenslösungen“, unterstreicht Landesrat Alfreider. „Nach zehn Jahren hat sich der Südtiroler Mobilitätspreis zu einer Ideenplattform, einem Netzwerk engagierter Menschen und einem konkreten Zeichen dafür entwickelt, dass der Übergang zu einer nachhaltigen Mobilität vor Ort beginnt.“
Bewerbungen bis spätestens 31. Juli
Die Bewerbungen für den Südtiroler Mobilitätspreis 2026 können ab sofort bis spätestens 31. Juli 2026 in digitaler Form über das Online-Formular eingereicht werden. Zu finden ist es hier: Mobilitätspreis Südtirol 2026: Bewerbt euch jetzt!
red/mpi

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- 2026 feiert der Südtiroler Mobilitätspreis sein 10-jähriges Bestehen: Ab 13. Mai sind die Bewerbungen für die neue Ausgabe möglich, wie bei der Pressekonferenz am 13. Mai im Landhaus 1 erklärt wurde. (Foto: LPA/STA/Ivan Brentegani) » [IMG 2 MB]
- "Es geht nicht nur um technische Lösungen, sondern vor allem um Engagement, Kreativität und Kooperation. Der Preis soll sowohl eine Anerkennung als auch ein Ansporn sein, neue Ideen zu entwickeln", betonte der Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, Daniel Alfreider, bei der Pressekonferenz im Landhaus 1 in Bozen. (Foto: LPA/STA/Ivan Brentegani) » [IMG 1 MB]
- Auf der Pressekonferenz sprachen einige Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Ausgaben des Südtiroler Mobilitätspreises über die Entstehung ihrer Projekte, die Impulse, die sie dank des Mobilitätspreises erhalten haben, ihre Erfahrungen und Perspektiven. (Foto: LPA/STA/Ivan Brentegani) » [IMG 1 MB]
- Wie Karin Mühlsteiger vom Schulsprengel Sterzing und von "nature house" (1. Platz 2022 und Sonderpreis der Jury 2025) betonte, bedeute die Möglichkeit, sich auf nachhaltige Mobilität verlassen zu können, eine Verbesserung der Lebensqualität. (Foto: LPA/STA/Ivan Brentegani) » [IMG 1 MB]


