Piero-Siena-Preis: zeitgenössische Kunst aus Südtirol in Rivoli

28.09.2026, 15:19

Ausstellung mit Werken von Stefano Bernardi und Samira Mosca im Castello di Rivoli bei Turin – Präsentation der Preisträger des Piero-Siena-Preises 2026 mit zeitgenössischer Kunst aus Südtirol

Zeitgenössische Kunst aus Südtirol im Castello di Rivoli: Bei der Ausstellungseröffnung der Preisträger des Piero-Siena-Preises 2026 (von rechts) Luca Bizzarri, Federica Lamedica, Stefano Bernardi, Samira Mosca, Bart van der Heide, Denis Isaia und Federica Todesco. (Foto: LPA/Amt für italienische Kultur/Daniel Agostini)
Zeitgenössische Kunst aus Südtirol im Castello di Rivoli: Bei der Ausstellungseröffnung der Preisträger des Piero-Siena-Preises 2026 (von rechts) Luca Bizzarri, Federica Lamedica, Stefano Bernardi, Samira Mosca, Bart van der Heide, Denis Isaia und Federica Todesco. (Foto: LPA/Amt für italienische Kultur/Daniel Agostini)

TURIN/BOZEN (LPA). Mit der Eröffnung der Ausstellung von Stefano Bernardi und Samira Mosca im Castello di Rivoli Museo d’Arte Contemporanea in Turin setzt das Land Südtirol einen weiteren Schritt zur Förderung und Sichtbarmachung zeitgenössischer Kunst aus Südtirol auf staatlicher Ebene. Die Ausstellung ist bis zum 10. Jänner 2027 zu sehen und bildet den Abschluss der dritten Ausgabe des Piero-Siena-Preises, den die Abteilung Italienische Kultur ins Leben gerufen hat, um die berufliche Entwicklung von Künstlerinnen und Künstlern zu unterstützen und ihre Präsenz in bedeutenden Kulturinstitutionen Italiens zu stärken.

Nach den Kooperationen mit dem MAXXI in Rom und dem MADRE in Neapel wird damit ein Weg fortgesetzt, der den Südtiroler Kultursektor mit einigen der wichtigsten Museen Italiens verbindet. Die Werke von Stefano Bernardi werden in die Sammlung des Castello di Rivoli aufgenommen, jene von Samira Mosca in die Sammlung des Museion, das das Projekt seit seiner Gründung begleitet.

Die in Rivoli präsentierten Arbeiten stehen exemplarisch für die Qualität und Vielfalt zeitgenössischer Kunst aus Südtirol. Der Bozner Klangkünstler und Musiker Stefano Bernardi setzt sich mit den Beziehungen zwischen Mensch, Umwelt und anderen Lebensformen auseinander. Samira Mosca beschäftigt sich mit dem Körper als Ort von Erinnerungen, Verletzlichkeit, Wünschen und gesellschaftlichen Zuschreibungen.

"Kultur ist eines der wichtigsten Instrumente für Wachstum, Dialog und Offenheit einer Gemeinschaft", betont der italienische Kulturlandesrat Marco Galateo. „Mit dem Piero-Siena-Preis investieren wir in das Talent unserer Künstlerinnen und Künstler und schaffen konkrete Möglichkeiten, damit ihre Arbeiten weit über den lokalen Kontext hinaus wahrgenommen werden."

"Die Zusammenarbeit mit dem Castello di Rivoli und dem Museion bestätigt die Bedeutung stabiler Beziehungen zwischen dem Südtiroler Kultursystem und den wichtigsten italienischen Museen", unterstreicht Luca Bizzarri, Direktor des Amtes für Kultur der Abteilung Italienische Kultur. "Unser Ziel ist es, langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für die Künstlerinnen und Künstler des Landes zu schaffen und die Verbreitung ihrer Werke zu fördern", betont Bizzarri abschließend.

tl/kat