Fachtagung zur Marmorierten Forelle in Bozen
Am 1. und 2. Oktober treffen sich Fachleute zur Internationalen Tagung im Landhaus 1 in Bozen – Projekt MarmoGen gibt es seit zehn Jahren
BOZEN (LPA). Die Marmorierte Forelle ist eine für Südtirol ökologisch und kulturell bedeutsame, aber auch gefährdete Fischart. Seit über 10 Jahren bemühen sich das Amt für Wildtiermanagement und das Aquatische Artenschutzzentrum zusammen mit Fischereiverband und Vereinen und dem Forschungszentrum Edmund Mach um den landesweiten Schutz und die Erhaltung dieser Art. Doch auch außerhalb von Südtirol ist die Fischart von Bedeutung.
Eine internationale Tagung widmet sich dem Management, der Erhaltung und dem Schutz der Marmorierten Forelle (Salmo marmoratus) und bringt Forschende, Fachleute, Behörden sowie Bewirtschafter aus dem In- und Ausland zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnisse aus zehn Jahren MarmoGen-Projekt, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie innovative Ansätze für den langfristigen Schutz der Art in ihrem Verbreitungsgebiet südlich der Alpen.
Die zweitägige Konferenz beginnt am
Donnerstag, 1. Oktober
um 9.30 Uhr
im Innenhof von Landhaus 1,
Silvius-Magnago-Platz 1 in Bozen
unter anderem mit Grußworten von Landesrat Luis Walcher und wird am 2. Oktober fortgesetzt. Das Programm umfasst Fachvorträge, eine Exkursion zum Aquatischen Artenschutzzentrum in Schenna sowie zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und Networking. Die Vorträge werden in deutscher, italienischer und englischer Sprache gehalten und simultan übersetzt.
ck